Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Behandlung traumatisierter Menschen hat sich in den letzten Jahren stetig weiter entwickelt. Zunehmend verlagert sich der Fokus dabei darauf, wie wirksame Behandlungsangebote die Personen auch wirklich erreichen können, die sie dringend benötigen. Dass dies nicht nur einzelne Gruppen traumatisierter Menschen betrifft hat die aktuelle Debatte um Hilfen nach sexuellem Missbrauch erneut deutlich gemacht.
Bei der kommenden Tagung, zu der wir Sie herzlich nach Hamburg einladen möchten, sollen deshalb Möglichkeiten diskutiert werden, wie die Versorgung traumatisierter Menschen weiter verbessert werden kann. Neben innovativen Therapieansätzen und bislang unterversorgten Zielgruppen sollen dabei neue Versorgungsstrukturen und eine verbesserte Organisation von Hilfsangeboten im Vordergrund stehen.
Wir freuen uns, dass dabei auch die "European Society for Traumatic Stress Studies" (ESTSS) mit mehreren Workshops vertreten sein wird. Weiter sollen spezielle englischsprachige Tracks auch Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausland eine aktive Teilnahme an der Tagung ermöglichen.
Wir würden uns sehr freuen, Sie im kommenden März in Hamburg begrüßen zu dürfen, zu einer spannenden Debatte darüber, wie die Behandlung traumatisierter Menschen über die Grenzen von Institutionen und Versorgungssystemen hinweg weiter optimiert werden kann.
Priv.-Doz. Dr. Ingo Schäfer, MPH
Tagungspräsident |
ReferentInnen (u.a.):
Jürgen Bengel,
Freiburg
Jonathan Bisson, Cardiff
Maria Böttche, Berlin
Chris Brewin, London
John Briere, Los Angeles
Marylene Cloitre, Palo Alto
Nel Drajer, Amsterdam
Chris Freeman, Edinburgh
Martin Kühn, Gnarrenburg
Brigitte Lueger-Schuster, Wien
Kim Mueser, Dartmouth
Patricia Resick, Boston
Rita Rosner, München
Martin Sack, München
Julia Schellong, Dresden |
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